me. Oliver Gebhard Energieberatung - Energieausweis - Thermografie - Blower Door - Schimmelschadenanalyse
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Richtiges Heizen und Lüften
Stromsparen
Hydraulischer Abgleich

Richtiges Heizen und Lüften

Energiesparen im Haushalt zahlt sich aus. Ein paar wesentliche Tipps (der Stiftung Warentest), wie Sie - trotz steigender Kosten für Öl, Gas und Strom - Energie und Geld sparen können, erhalten Sie hier:

Richtig heizen!

  • Richtig lüften:
    Mehrmals am Tag Stoßlüften. Das heißt, die Heizung beim Lüften abdrehen und dann mit Durchzug fünf bis zehn Minuten lüften (die Fenster müssen dadurch nicht so lange geöffnet bleiben und es entweicht weniger Wärme als bei dauerhaft gekippten Fenstern). Das richtige Lüften sorgt zudem für ein gesundes Wohnklima und verhindert das Niederschlagen von Luftfeuchtigkeit und damit die Bildung von Schimmel.
  • Regelmäßig heizen:
    Bei Häusern mit massivem Mauerwerk ist gleichmäßiges Heizen wichtig. Wer nur unregelmäßig heizt und die Räume auskühlen lässt, braucht hinterher viel mehr Energie, um die Räume aufzuheizen. An kalten Wänden kondensiert Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung ist möglich. Die Heizung sollte daher auf reduzierter Stufe durchlaufen.
    Anders sieht es bei "energiesparenden Bauten mit Holzständerbauweise" aus. Deren Wände speichern kaum Wärme. Diese Räume lassen sich sehr schnell wieder aufheizen. Durchheizen ist hier nicht notwendig.
  • Angemessene Temperatur:
    Zu hohe Temperaturen sind allerdings auch nicht gut. Grundsätzlich gilt: Jedes Grad mehr oder weniger bedeutet bis zu sechs Prozent höhere oder niedrigere Heizkosten. Die Raumtemperatur in Wohn- und Esszimmern sollte im Durchschnitt 20 Grad betragen. In Kinderzimmern und Bädern sind 22 bis 23 Grad durchaus üblich. In Schlafzimmern sind 16 Grad für gesunden Schlaf angemessen. In Kellerräumen reichen hingegen schon sechs Grad aus, um Frostschäden zu vermeiden.
  • Standort der Heizkörper:
    Heizkörper sollten nicht mit Gardinen und Vorhängen verhängt oder von Möbeln verstellt werden. Nur so kann sich die Wärme ungehindert im Raum verteilen, und es kommt nicht zum Wärmestau.
  • Wärmebarrieren schaffen:
    Während der Heizperiode sollten abends und nachts die Rollläden und Fensterläden geschlossen werden. Diese zusätzlichen "Barrieren" verhindern das Entweichen von Wärme und vermindern die Auskühlung des Hauses.